Zwischen den Zeilen

Manchmal sitze ich still,
schweigend, wie ein Schatten im Raum,
und sehe dir nach, wenn du sprichst,
die Art, wie deine Lippen sich formen,
wie dein Atem sanft auf deinen Worten liegt,
und wie dein Blick etwas verspricht,
das nur ich zu lesen wage.

Du bewegst dich durch den Tag,
nicht wie ein Wind, sondern wie ein Feuer,
dass du nur zögerlich zeigst,
doch ich spüre es in jeder Nuance deines Körpers,
in der sanften Kurve deines Nackens,
im Flüstern deiner Haut,
wenn du an mir vorübergehst,
und die Luft selbst dir folgt,
wie eine stille Bitte, dich nicht loszulassen.

Zwischen den Zeilen deines Schweigens,
zwischen jedem Atemzug,
der nur so leise entweicht,
liegt eine Wärme, die mich umfängt,
ein Verlangen, das sich wie ein Flimmern ausbreitet,
durch jeden Raum, den du betrittst.

Dein Haar, ein dunkler Strom,
der über deinen Rücken fließt,
wie eine Einladung,
die ich in meinen Träumen umschließe,
und doch nicht wage, laut zu begehren.
Und dein Blick…
er verführt ohne ein Wort,
streift mich nur kurz,
doch lässt mich brennen,
ohne dass du es merkst.

Ich binde keine Fesseln,
doch mein Verlangen sucht nach dir,
in jedem deiner Schritte,
in jeder Geste, die so zart ist
und doch eine Hitze entfacht,
die nur du beherrschen kannst.
Du wandelst, ohne es zu wissen,
und doch beugst du die Welt,
und auch mich.

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Christoph

unverbesserlicher Optimist

2 Kommentare zu „Zwischen den Zeilen“

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