
Der Glaube ähnelt der Liebe sehr.
Man liebt einen Menschen nicht wegen seiner Leistungen, seiner Erfolge oder seiner Position. Man liebt ihn, weil er ist. Seine bloße Existenz ist der Grund für die Liebe.
Wahre Liebe basiert auf Vertrauen. Ohne Vertrauen kann Liebe nicht wachsen und nicht bestehen. Wenn jemand verlangt, dass man seine Liebe ständig beweisen muss, dann fehlt das Vertrauen – und wo Vertrauen fehlt, verliert die Liebe ihr Fundament.
Mit dem Glauben verhält es sich ähnlich. Glaube bedeutet, innerlich so überzeugt zu sein, dass sich etwas erfüllen kann, obwohl es noch nicht sichtbar ist. Auch hier ist Vertrauen die Grundlage. Ohne Vertrauen gibt es keinen echten Glauben.
Der Glaube an sich selbst schenkt Kraft, Mut und Ausdauer. Er bedeutet, auch in schwierigen Momenten an die eigene Fähigkeit zu glauben, seinen Weg zu gehen. Zwar kann der Glaube nicht jede äußere Situation kontrollieren, doch er beeinflusst, wie wir ihr begegnen.
Egal was geschieht – wenn du an dich glaubst, veränderst du deine Haltung. Und deine Haltung verändert deine Möglichkeiten.
Liebe und Glaube sind beide Formen von Vertrauen in das Sein – ohne Vertrauen verlieren sie ihre Substanz.